Farbtheorie im Webdesign richtig anwenden
Lerne, wie du Farben wählst, die zusammenpassen und deine Website professionelle aussieht.
Mehr erfahrenErfahre, wie deine Website auf Handy, Tablet und Computer gleich gut aussieht und funktioniert. Wir zeigen dir die wichtigsten Konzepte und praktischen Techniken.
Responsive Design ist der Ansatz, Websites so zu gestalten, dass sie auf jedem Gerät perfekt funktionieren — egal ob Smartphone mit 320 Pixeln Breite, Tablet mit 768 Pixeln oder Desktop mit 1920 Pixeln. Statt mehrere separate Versionen deiner Website zu bauen, passt sich responsive Design automatisch an die Bildschirmgröße an.
Das ist nicht nur komfortabel für deine Besucher — Google bevorzugt responsive Websites auch beim Ranking. Wenn deine Website auf Mobilgeräten nicht funktioniert, verlierst du Besucher und damit auch potenzielle Kunden.
Statt feste Pixel-Breiten zu verwenden, arbeiten responsive Websites mit Prozentangaben. Ein Container könnte 80% der Bildschirmbreite einnehmen, statt immer 1000 Pixel breit zu sein. So passt sich das Layout automatisch an jede Größe an.
Bilder sollten nie größer sein als ihr Container. Mit der CSS-Eigenschaft max-width: 100% stellt du sicher, dass Fotos und Grafiken auf kleinen Bildschirmen automatisch verkleinert werden, ohne dabei an Qualität zu verlieren.
Media Queries sind CSS-Regeln, die sich abhängig von der Bildschirmgröße unterschiedlich verhalten. Du kannst beispielsweise sagen: „Auf Mobilgeräten sollen die Texte größer sein” oder „Der Navigationsmenü-Button erscheint nur auf kleinen Bildschirmen”.
Ein Breakpoint ist ein Punkt in der Bildschirmgröße, an dem sich das Layout verändert. Die meisten Designer arbeiten mit drei Standard-Breakpoints:
Bis 768px Breite. Das Layout ist einspaltig, Text ist groß genug zum Lesen, und Buttons sind anklickbar. Die meisten Websites bekommen hier über 50% ihrer Besucher.
Von 768px bis 1024px. Hier können zweispaltige Layouts Sinn machen. Der Platz ist größer als auf Handys, aber noch nicht wie auf Desktops. Diese Geräte sind oft im Hochformat orientiert.
Ab 1024px Aufwärts. Hier hast du viel Platz. Mehrspaltige Layouts, große Bilder, viel Content nebeneinander — das funktioniert jetzt perfekt. Aber vergiss nicht: Einige Besucher haben auch 4K-Monitore!
Die gute Nachricht: Du brauchst dafür keine großen Tools. CSS reicht völlig aus. Hier sind die wichtigsten Techniken, die du kennen solltest:
Der erste Schritt ist immer die Meta-Viewport-Anweisung im
HTML-Kopf. Diese Zeile sorgt dafür, dass Mobilgeräte deine
Website nicht künstlich verkleinert darstellen:
<meta name="viewport" content="width=device-width,
initial-scale=1">
Danach verwendest du flexible Einheiten. Prozente für Container,
em oder rem für Schriftgrößen, und max-width für Bilder. So
passt sich alles automatisch an. Und dann kommen die Media
Queries. Mit
@media (max-width: 768px)
kannst du CSS-Regeln schreiben, die nur auf kleinen Bildschirmen
gelten.
„Responsive Design ist nicht optional — es ist die Grunderwartung von Nutzern. Deine Website muss auf dem Handy funktionieren, punkt. Alles andere ist heute nicht mehr akzeptabel.”
— Best Practice im Webdesign 2026
Damit deine Website wirklich auf allen Geräten gut aussieht, solltest du diese Punkte beachten:
Beginne bei der Gestaltung mit dem Handy-Layout. Fang klein an und füge dann auf größeren Bildschirmen mehr Inhalt hinzu. Das ist einfacher, als von Desktop aus zu schrumpfen.
Auf Handy-Bildschirmen sollten anklickbare Elemente mindestens 48×48 Pixel groß sein. Das ist eine Faustregel, damit Nutzer nicht daneben tippen. Auf dem Desktop können Buttons kleiner sein.
Überprüfe deine Website regelmäßig auf verschiedenen Geräten. Die Chrome DevTools haben einen Geräte-Emulator eingebaut. Teste wirklich auf einem echten Handy — die Emulation ist nicht zu 100% akkurat.
Responsive Design ist eine Fähigkeit, die du nur durch Üben entwickelst. Beginne mit einer einfachen Website — vielleicht ein Portfolio oder ein Blog. Implementiere die drei Säulen (flexible Grids, flexible Bilder, Media Queries) und teste ständig auf verschiedenen Geräten.
Die meisten Anfänger machen den Fehler, nur auf ihrem eigenen Monitor zu testen. Nutze stattdessen die Browser-DevTools, um verschiedene Geräte zu emulieren. Und vergiss nicht: Responsive Design ist nicht einmalig — du wirst ständig optimieren und anpassen.
Dieser Artikel ist eine Einführung in responsive Design für Anfänger. Die Technologien und Best Practices im Webdesign entwickeln sich ständig weiter. Während dieser Artikel aktuell ist, solltest du dich zusätzlich über aktuelle Entwicklungen informieren, besonders wenn du mit professionellen Projekten arbeitest. Alle Informationen werden nach bestem Wissen vermittelt, aber es wird keine Garantie für Vollständigkeit oder Richtigkeit übernommen.